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Günter Verheugen & Petra Ehrler - Der lange Weg zum Krieg – Russland, die Ukraine und der Westen: Eskalation statt Entspannung

★★★★★

Fakten statt Propaganda!

Wer sich wirklich fundiert und sachlich darüber informieren will, welche Ursachen dem Ukraine-Krieg zugrunde liegen, hat es nicht einfach im lauten Trommelfeuer der täglichen Propaganda. 

In jedem Krieg stirbt bekanntlich die Wahrheit zuerst, auch in dieser Auseinandersetzung! 

Faktenreich, klug und sachlich zeigen Günter Verheugen (ehemaliger EU-Kommissar für die EU-Erweiterung) und Petra Ehrler auf, wie es zu diesem Konflikt kommen konnte, analysieren Versäumnisse und zeigen Lösungsvorschläge auf. 

Ein fesselndes und wichtiges Buch für jeden, der bei diesem Thema mitreden will, und für den Fakten wichtiger als einseitige und hohle Narrative sind. 

Die Russland-Kennerin und Autorin Gabriele Krone-Schmalz nennt es zurecht ein „Standardwerk“ und „eine sehr gute Orientierungshilfe in diesen unübersichtlichen Zeiten“.

Für mich bisher das beste und ausgewogenste Buch zu diesem Thema.

Inhalts-Beschreibung (Autoren/Verlag):

Seit Februar 2022 tobt der Ukraine-Krieg, ein Ende ist nicht abzusehen, im Gegenteil: Es wird aufgerüstet statt abgerüstet, geschossen statt verhandelt. 

Mit Günter Verheugen und Petra Erler beziehen erstmals zwei ausgewiesene außenpolitische Experten Stellung – und sie legen eine fulminante Anklage vor: Ohne das Versagen der deutschen und der EU-Außenpolitik wäre es zu dieser verheerenden Eskalation nicht gekommen.

In ihrer ebenso klugen wie scharfen Analyse der Vorgeschichte des Ukraine-Krieges wird deutlich, wie seit Anfang der 90er Jahre die Axt an die Wurzeln der bis dahin so einzigartig erfolgreichen Entspannungspolitik gelegt wurde. Zug um Zug sind Konfrontation und Machtstreben an die Stelle von Verständigung getreten, wurde ein neuer Kalter Krieg bewusst ebenso in Kauf genommen wie das Risiko eines "heissen Krieges", der jederzeit zum Flächenbrand werden kann. 

Doch es gibt Lösungen. In einem leidenschaftlichen Plädoyer fordern die Autoren: Wir müssen dringend zurückkehren zu Dialogbereitschaft, vertrauensbildenden Maßnahmen, einer neuen Entspannungspolitik!