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Ralf Schuler - Generation Gleichschritt: Wie das Mitlaufen zum Volkssport wurde

★★★★☆

Konformität als Volkssport!

Wie konform muss man heute mit der (ver-)öffentlich(t)en Meinung sein, damit man gesellschaftlich nicht derart geächtet wird, dass die eigene Existenz bedroht wird? Dieser Frage geht der renommierte Journalist Ralf Schuler in seinem kritischen Buch nach. 

Er kommt dabei zum Schluss, dass selber zu denken, eine eigene Meinung zu haben und zu seinen Werten zu stehen, mittlerweile existenziell so bedrohlich geworden ist, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung längst nur noch zum Mitlaufen und Schweigen entschieden hat.

Ralf Schuler blickt hinter die Kulissen dieser Entwicklung und deckt die Mechanismen und die Strategien derjenigen auf, welche die Gesellschaft mit Tabus, Denkverboten und scheinbar alternativlosen Narrativen in ihrem Sinne nachhaltig verändern wollen.

Ein wichtiges Buch von einem langjährigen Kenner der Medienszene.   


Inhalts-Beschreibung (Autor/Verlag):

Die Süddeutsche Zeitung titelte am 12. August 2022: "Schuler wird’s zu bunt". Dies als bekannt wird, dass der langjährige Leiter des Parlamentsbüros der BILD seinen Posten räumt. Weiter wird gefragt: Wird die BILD zu "woke"? Ralf Schuler antwortet mit einem Buch. 

Für ihn steht fest: Ukraine-Krieg, Migration, Islam, Regenbogenfahne oder Corona – es gibt Themen, bei denen die öffentliche Debatte im mentalen Gleichschritt zu marschieren hat. Ausscheren unerwünscht. Ralf Schuler (Jg. 1965) hat den DDR-Sozialismus selbst erlebt und geht heute der Frage nach, wie sich Konformität in freien Gesellschaften scheinbar selbst organisiert.


Weitere Infos:

Weblink: Video-Interview mit Roman Zeller und Ralf Schuler


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